Sonntag, 7. Juni 2015

Pulled Pork - Burger


Pulled Pork bedeutet übersetzt gezupftes Schweinefleisch.
Das Prinzip ist einfach: Eine ganze Schweineschulter wird bei niedriger Temperatur sehr langsam gegart. Sehr langsam bedeutet wirklich sehr langsam!
Am Wochenende war es bei uns so weit. Unsere Schweineschulter lag 17 Stunden auf dem Grill. 


Die Zubereitung ist nicht schwierig nur sehr langwierig.




Besorgt euch eine Schweineschulter beim Metzger. Wahrscheinlich müsst ihr sie vorbestellen.
Die Schwarte schneidet man kreuzweise ein.
Anschließend reibt ihr sie mit einem Rub ein und massiert die Gewürze in das Fleisch.

Rub: 2 Teile schwarzen Pfeffer
2 Teile Paprikapulver
1 Teil Zwiebelpulver
1 Teil Knoblauchpulver
1 Teil Salz
1/2 Teil Cayennepfeffer
1 Teil Zucker

Das Fleisch gut in Frischhaltefolie einschlagen und für mindestens 6 Stunden in den Kühlschrank legen. Je länger desto besser.



Den Smoker für indirektes Grillen vorbereiten. Auf 100° - 110° Crad heizen. Das Fleisch auf den Rost legen und eine Tropfschale darunterstellen. Ein Grillthermometer in das Fleisch stecken und den Deckel schließen. Er sollte auch so selten wie möglich geöffnet werden.
Jetzt heißt es die Temperatur zu halten. Sie muss immer zwischen 100° und 110° liegen...und das über 15-17 Stunden.
Am Ende der Garzeit muss die Kerntemperatur 90° betragen.
Die Geduld wird hier auf die Probe gestellt. Es gibt eine Zeit, die nennt sich Plateauphase. Bei uns waren es die 70°. Das Thermometer hat sich über eine Dauer von 2 Stunden nicht verändert. Wenn diese Phase erreicht ist, darf man auf keinen Fall mehr Hitze geben. GEDULD!!

 Während das Fleisch also schön gemütlich auf dem Grill liegt, gilt es noch andere Vorbereitungen zu machen.
 Das Rezept für die Brötchen findet ihr auf dem Blog unter:


  Was auf einem Pulled Pork-Burger nicht fehlen darf,  ist der Krautsalat - Cole Slaw. Wichtig ist hier, dass der Salat gut durchgeknetet wird.

1 Weißkohl
1 große Zwiebel, gehackt
1 Salatgurke, geschält und geraspelt
4 Möhren, geschält und geraspelt
30 ml weißen Balsamicoessig
1 Tl Tabasco
Salz und Pfeffer




Eine Sauce gehört auch noch dazu.
Diese Mopsauce wird sowohl zum Einpinseln des Fleisches als auch für den Burger benutzt.

2 Tassen Ketchup
1 Tasse Rotweinessig
1/4 Tasse milden Senf
1/4 Tasse brauner Zucker
2 Tassen gehackte Zwiebeln
3 Knoblauchzehen, gehackt
1 TL Tabasco

Die Zutaten in eine Topf geben und ca. 10 Minten köcheln lassen.Anschließend pürieren. Die Sauce hat durch den Essig recht viel Säure....wenn dann später alle Komponenten auf dem Brötchen vereint sind.......WOW.
Eine Hälte der Sauce abfüllen und für später kühl stellen.
Die zweite Hälfte kommt zum ersten mal nach 10 Stunden Garzeit zum Einsatz.


Nach etwa 10 Stunden hat das Fleisch deutlich an Gewicht verloren und hat sich vom Rauch  dunkel gefärbt. Bei einer Temperatur um die 75° kann man jetzt mit dem Moppen beginnen. Moppen bedeutet, dass das Fleisch mit einer flüssigen Würzsauce eingepinselt wird.                    Gemoppt wird ab sofort jede Stunde bis das Fleisch seine Temperatur von 90° erreicht hat.
Das Fleisch vom Grill nehmen und in Alufolie gewickelt eine halbe Stunde ruhen lassen.
Danach mit zwei Gabeln zerzupfen.
Jetzt kann endlich das Brötchen mit Kohlsalat, Pulled Pork und der Sauce gefüllt werden. 









Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Author

Petra Kling

Gesamtzahl der Seitenaufrufe